Archiv der Kategorie 'Allgemein'

27.7. 20 Uhr Vortrag zum Anarchismus in Mexiko und Briefeschreiben an Gefangene

Die anarchistische Bewegung blickt in Mexiko auf eine lange Tradition zurück, die bis Mitte des 19. Jh. zurückreicht. Die Anarchist*innen beteiligten sich an der Mexikanischen Revolution und vielen anderen Aktivitäten, die großen Einfluss auf die mexikanische Gesellschaft hatten.

Eine Genossin von Anarchist Black Cross Mexiko wird über die Arbeit ihrer Organisation berichten, die sich speziell um anarchistische Gefangene kümmert, über aktuelle Gefangene und ihre Situation, aber auch über einen Kampf gegen ein Großprojekt im Bundesstaat Oaxaca, bei dem einen lokale Gemeinschaft von ihnen unterstützt wird. Dazu wird es einen kurzen Film sowie Berichte aus erster Hand geben. Am Ende wird es die Gelegenheit für Fragen und Diskussionen geben.

Im Anschluss wird es noch die Möglichkeit geben, anarchistischen Gefangenen weltweit Briefe zu schreiben.

Die Veranstaltung wird auf Spanisch oder Englisch mit Übersetzung sein.

KüFa ab 20 Uhr, Veranstaltungsbeginn ca. 20:30, ab 18 Uhr gerne zum schnippeln helfen kommen.

22.6. 19:30 KüFa und Veranstaltung „Fede ist raus!“ Prozessbericht und Diskussion

Am 3. Juni fand vorm Amtsgericht Frankfurt am Main der Prozess gegen Federico „Fede“ Annibale statt, der am Morgen des 18.03. in
Frankfurt am Main verhaftet wurde und 2 ½ Monate in U-Haft saß. Fede entschied sich mit seiner Verteidigung für eine
Prozessstrategie der Einlassungen, Reue und Distanzierungen von den (militanten) Blockupy-Protesten. Genoss*innen, die im Gerichtssaal dabei waren, berichten vom Prozess. Anschließend wollen wir gemeinsam und mit Aktivist*innen der Roten Hilfe über das Verfahren diskutieren. Dazu kommen Einschätzungen zum fortlaufenden Verfolgungswillen der Frankfurter Repressionsbehörden und Ideen wie wir uns solidarisch dagegen schützen bzw. wehren können.

KüFa ab 19:30, Veranstaltungsbeginn 20:30, ab 18:00 gerne zum schnippeln helfen kommen

11.5. 20 Uhr Infoveranstaltung zu den Anti-Frontex-Tage in Warschau/Polen mit KüFa

On May, 21st, 2015 the crème de la crème of European racism will gather in Warsaw, Poland, to celebrate the 10th anniversary of the creation of one of the most influential meta-organisations that guards assets of the Fortress Europe. For many years, Antifrontex Days have been organized in Warsaw – it’s the time to give them a new impetus and strengthen each other’s voices of protest. Thus, together, we, migrants and allies, invite you for the Antifrontex Days, which will take place in Warsaw on 19-22 May. We are waiting for you with meetings, screenings, demonstrations, and associated Activist Days Off festival.
For more information visit: migracja.noblogs.org, contact: antifrontexberlin@riseup.net

Wer Lust hat kann gerne ab 17:30 Uhr zum Gemüseschnippeln kommen.
Ab 19:30 Uhr gibt es dann veganes Essen gegen Spende.

9.3. 19.30 Info-Veranstaltung zur EZB-Eröffnung und KüFa

KüfA ab 19:30 Uhr, gerne ab 17:30 Uhr zum Schnippeln kommen.

Danach: Infos zur EZB Eröffnung am 18. März in Frankfurt. Am 18. März will die Europäische Zentralbank (EZB) in Frankfurt am Main ihr neues Hauptquartier feierlich eröffnen. Es gibt nichts zu feiern an Sparpolitik und Verarmung! Tausende von wütenden Menschen aus ganz Europa werden daher die Straßen rund um den Eurotower blockieren und dieses Event der Macht und des Kapitals unterbrechen.
Bei dieser Infoveranstaltung geht es um das verbrecherische Wirken der EZB und die Proteste dagegen – wer sich gut auf den 18. März vorbereiten will, oder generell Interesse hat, ist willkommen!

Veranstaltungen im Februar

9.2. 20 Uhr Veranstaltung und KüFa

Am 14.02.2015 findet eine zweite, durch Neonazis organisierte Kundgebung in Frankfurt (Oder) statt. Die Erkenntnisse aus der am 17.01.2015 stattgefundenen Demonstration unter dem Motto „Stopp dem Asylmissbrauch“ waren erschreckend. Nicht nur, das scheinbar unbescholtene Bürger*Innen Seite an Seite mit aus Stadt und Umland bekannten Neonazis liefen – auch der Anteil jüngerer Menschen ließ erkennen, dass gezielt Jugendliche mit einer verbrecherischen Ideologie indoktriniert werden. Das können und wollen wir so nicht stehen lassen. Die *Libertäre Aktion Frankfurt (Oder)* unterstützt den Aufruf des lokalen Bündnisses Kein Ort für Nazis und ruft gleichzeitig alle anarchistischen Gefährt*Innen und Gefährten zur Teilnahme an den vielfältigen Gegenprotesten auf. Wir wollen öffentlich als anarchistische Bewegung klar Position gegen jegliche Herrschaftskonstrukte beziehen – an diesem Tag insbesondere gegen die Verbreitung von rassistischem und nationalistischem Gedankengut.

http://libertaereaktionffo.blogsport.de

23.2. ab 20 Uhr Film und Küfa:

Verdrängung hat viele Gesichter

Dok-Film 94′ 2014 Berlin

Berlin. Ein kleiner Kiez zwischen Ost und West. Verwilderte Brachen am ehemaligen Mauerstreifen. Motorsägen und Baukräne. Neubauten, Eigentumswohnungen und steigende Mieten. Versteckte Armut,AltmieterInnen, zugezogene Mittelschicht, Architekten, Baugruppen. Auf engstem Raum wird ein Kampf ausgetragen. Von Gesicht zu Gesicht. Direkt. Ohne Blatt vor dem Mund. Ängste artikulieren sich. Auf allen Seiten. Wut verschafft sich Ausdruck. Ein Kampf um Millimeter. Um den Kiez. Um Würde. Und um das eigene Leben.

Veranstaltungen Januar

12.1.:Gefangenen-Gewerkschaft Bundesweite Organisation(GG/BO)
Info- und Mobilisierungsveranstaltung
www.gefangenengewerkschaft.de

26.1.:Kiralina –Gefangenenunterstützung für Frauen
Veränderungen im Knastsytem und Diskussion
www.arap.so36.net/kiralina/kiralina.html

Die Veranstaltungen finden jeweils um 20 Uhr im New Yorck / Bethanien statt.
Es gibt leckeres veganes Essen und die Bar ist auch geöffnet.


Gefangenengewerkschaft / Bundesweite Organisation (GG/BO)

Bislang war der Knast seitens der Gefangenen eine gewerkschaftsfreie Zone, in der eher Relikte des kaiserlichen
Wilhelminismus konserviert werden konnten, als dass ein Auf- und Ausbruch zu vernehmen war. Mit der Gründung
der Gefangenen-Gewerkschaft/Bundesweite Organisation (GG/BO) im Mai 2014 haben sich Gefangene in der
BRD endlich eine autonome Form der Organisierung hinter Gittern geschaffen. Als Zwischenergebnis können wir
festhalten, dass die GG/BO aktuell 11 Sektionen in bundesrepublikanischen Knastanlagen hat und in insgesamt 30
Knästen über ihre Mitglieder präsent ist.
Die auf der Veranstaltung anwesenden GG/BO-Mitglieder und Unterstützer_innen werden zum einen über die
Entstehungshintergründe und die bisherige (kurze) Entwicklungsgeschichte der GG/BO berichten sowie die
Aktivitäten zum Berliner Aktionstag unter dem Motto „Mindestlohn für alle – auch hinter Gittern!“ am 15. Januar
2015 in Berlin vorstellen.

Kiralina

Die Gruppe Kiralina gründete sich 1995, mit dem Ziel, Frauen im Knast zu unterstützen. Im Laufe der Jahre hatte
die Gruppe immer wieder unterschiedliche Schwerpunkte, was jedoch kontinuierlich organisiert wurde, sind
Knastpakete. Nach § 33 Strafvollzugsgesetz ist der Empfang eines Nahrungs- und Genussmittelpaketes zuge-
lassen zu Weihnachten, zu Ostern und zu einem von dem Gefangenen zu wählenden weiteren Zeitpunkt im Jahr.
Es ist einigen Frauen, vor allem Migrantinnen, jedoch nicht möglich die Päckchen von ihren Freunden oder
Verwandten zu bekommen. Sei es weil die Verwandten oder Freunde nicht in Deutschland leben, nicht über genü-
gend Geld verfügen oder aber weil sie den Kontakt zu den gefangenen Frauen abgebrochen haben. Diese Frauen
können ihre Pakete bei Kiralina beantragen.
In der Veranstaltung soll es u.a. um die Änderungen im Zuge der anstehenden Strafvollzugsgesetzänderung ge-
hen. Kiralina freut sich, mit Menschen die sich auch damit beschäftigt haben, in eine Diskussion zu kommen.

13.12. ab 22h Soliparty

Fast zehn Jahre Anarchistisches Infocafé
Für linksradikale Infrastruktur: Stressfaktor, Interim, Gefangenensoli

Live: „Powerpunk Grrlz“ (Punk aus Berlin), „Azade“ (Spoken Words)

DJanes:Krachtigall,Lindas Tante,Amok77 & Mr. Moody,Garrapata(s)

Solicocktails und Seifenblasen

Eintritt: Spende

24.11. 20 Uhr Film und Vokü „Long Distance Revolutonary“

Die „Free Mumia Berlin“ – Gruppe zeigt heute den Film:
„Mumia – Long Distance Revolutionary“ (USA 2012, engl. mit
dt. UT, R.: Stephen Vittoria)

Der afroamerikanische Journalist und ehemalige Black Panther Mumia Abu-Jamal ist nicht nur einer der bekanntesten politischen Gefangenen der USA, sondern übt aus der Haft heraus auch großen Einfluss auf die moderne Anti-Todesstrafenbewegung und die Analyse der Masseninhaftierung in den USA aus. Die Dokumentation setzt sich mit seinem bisherigen Leben und Wirken auseinander und spannt einen Bogen von den Bürgerrechstkämpfen der 1960er bis heute: Repression -Menschenrechte – Widerstand.Mumia Abu-Jamal wird am 9. Dezember bereits 33 Jahre in Haft
sitzen.

Anschliessend darf gerne nachgefragt und diskutiert werden.
Es gibt einen Tisch mit Infomaterial und Soli-T-Shirts.
www.freiheit-fuer-mumia.de

Vokü ab 20 Uhr, Veranstaltungsbeginn ca 21 Uhr, ab 18 Uhr gerne zum schnippeln helfen kommen.

10.11. 20 h Veranstaltung zu 10 Jahre Mord an Oury Jalloh und Vokü

10 Jahre Mord an Oury Jalloh – ein kollektives Verbechen staatlicher Organe in der BRD

Vor 10 Jahren schockierte der Feuertod von Oury Jalloh, an Händen und Füßen an einer feuerfesten Matratze in einer Polizeizelle angekettet, die deutsche und internationale Öffentlichkeit. Nur durch das beharrliche Nachbohren einer kritischen Öffentlichkeit und der „Initiative in Gedenken an Oury Jalloh e.V.“ wurden die zahlreichen Vertuschungsversuche der beteiligten Behörden sichtbar gemacht. Durch im Auftrag der Initiative und ausschließlich mithilfe von mit Spendengeldern
erstellten Gutachten konnte der Nachweis geführt werden, dass nur mithilfe von Brandbeschleunigern derart tödliche Brandverletzungen hervorgerufen werden konnten. Weitere Hintergünde der Ermordung Oury Jallohs treten langsam zutage, wie in diesem Radiofeature dargelegt wird:
https://www.dropbox.com/s/i7d4nle5xl3g5fs/Oury%20Jalloh_Die%20widerspruechlichenen%20Wahrheiten.mp3?dl=0
Damit stürzt das Lügengebäude, nach dem sich Oury Jalloh selbst angezündet haben soll und in dem sich Polizei, Staatsanwaltschaft und Justiz seit 10 Jahren verkriechen, endgültig in sich zusammen.

Wer trägt Verantwortung für den Mord an Oury Jalloh?
Was steckt hinter Beweisvernichtung und Justizsabotage?

AktivistInnen der Initiative berichten über den aktuellen Stand ihrer Arbeit, die anhaltende Repression und wollen mit euch auch über Parallelen anhand der Aufarbeitung des NSU-Komplexes diskutieren.

IHR SEID ALLE EINGELADEN, MIT UNS GEMEINSAM AM 7.1.2015 GEGEN DIESES
STAATSVERBRECHEN IN DESSAU ZU DEMONSTRIEREN!

11.8. 20 h Info event cooperative „Mbolo Moy Dole“ and public kitchen

Presentation of the cooperative „Mbolo Moy Dole“ (together we can) from Madrid. The cooperative is a group of neighbours of the district Lavapies in Madrid with a wide difference of abilities and origins. They offer different works like cleaning, painting and decorating houses, organic agriculture, public kitchen and alternative tourism to the homecountries of some members of the cooperative. Within the cooperative people exchange about their different social situation and help each other. With their work they collect money so that everyone of them can pay the social security. After the presentation we can discuss about how to adapt this concept to Berlin as well.

20h public kitchen, 21h presentation.