Archiv für Oktober 2013

28.10. 20.oo Film „eat the rich“ und Vokü

Kellner Alex arbeitet im Nobelrestaurant “Bastards”. Doch sein Glück währt nicht lange und er landet auf der Straße. Von allen verlassen scharrt er ein paar Looser-Typen um sich und sie machen sich, bewaffnet mit Pfeil und Bogen, auf zum “Bastards”. Keiner soll entkommen! Ab jetzt heißt der Laden “Eat the Rich” und der Name ist Programm. Die Reichen kommen in Scharen und verspeisen nichtsahnend ihresgleichen oder landen gar selbst in der Pfanne. Erst als der faschistische Innenminister Nosher Powell das Restaurant betritt, ist das Chaos perfekt.
Eat the Rich (1988),GB, Peter Richardson

Vokü ab 20 Uhr, Filmbeginn ca 21Uhr, ab 18 Uhr gerne zum schnippeln helfen kommen.

14.10. Film „Phoolan Devi – Rebellion einer Banditin“

Vokü ab 20 Uhr, Veranstaltungsbeginn ca. 21 Uhr, ab 18 Uhr gerne zum schnippeln helfen kommen.

Zum Film:

Die indische Sozialrebellin Phoolan Devi wurde im Alter von elf Jahren wurde sie mit einem 24 Jahre älteren Mann zwangsverheiratet, von diesem schwer misshandelt, vergewaltigt und später verstoßen. Nach der Rückkehr in ihr Dorf galt sie als vogelfrei, wurde von mehreren Männern vergewaltigt, und ihre Familie weigerte sich, sie aufzunehmen.
Kaum siebzehn Jahre alt, schloss sie sich einer Bande von Freischärlern an und wurde später ihre Anführerin. Drei Jahre lang führte sie ihren Kampf gegen das Kastenwesen, überfiel Banken und Geschäfte und verteilte die Beute an die sogenannten „Unberührbaren“ und an Mitglieder der untersten Kasten.

Ihre Geschichte ist die einer Frau, die sich gegen die erdrückende Atmosphäre sexistischer Gewalt und frühkapitalistischer Ausbeutung auflehnte und dazu das Mittel bewaffneter Gegengewalt wählte. Am 12. Februar 1983 stellte sich Phoolan Devi nach einer gnadenlosen Menschenjagd den Justizbehörden. Nach elf Jahren Zuchthaus wurde sie 1994 wegen eines Krebsleidens begnadigt. 1996 wurde sie als Abgeordnete der sozialistischen Samajwadi Party ins Parlament gewählt. Dem gehörte sie bis zu ihrer Ermordung am 25. Juli 2001 an.