22.7. Film „Kubat Dreieck“ und Vokü

Vor 25 Jahren wurde das Lenné-Dreieck am Potsdamer Platz besetzt, das in Erinnerung an Norbert Kubat Kubat-Dreieck nannten. Norbert Kubat war am Morgen des 2. Mai 1987 festgenommen worden. Ihm wurde Landfriedensbruch im Rahmen der Unruhen am Ersten Mai 1987 vorgeworfen. Am 26. Mai nahm sich Norbert Kubat in der Untersuchungshaft das Leben. Eine Haftverschonung war abgelehnt worden. Es ging um die Verhinderung des Baus der West-Tangente, die sechsspurig durch eines der letzten Biotope der Stadt führen sollte. Das Gelände gehört allerdings, obwohl auf der westlichen Seite der Mauer gelegen, zum Staatsgebiet der DDR. Als die Polizei am 01. Juli 1988 das Grundstück räumte, flüchteten 182 Personen über die Mauer in den Osten.
Dokumentarfilm über Bestzung und Räumung von 1988.

Vokü ab 20 Uhr, Filmbeginn ca. 21 Uhr, ab 18 Uhr gerne zum schnippeln helfen kommen