14.5. Veranstaltung und Vokü

Heute eine Diskussionsveranstaltung des Antikriegscafés zur neuen
Nato-Strategie. Nach einem kurzen Input über deren Inhalte Diskussion
über ihre Bedeutung, Auswirkungen und mögliche Gegenmaßnahmen.

Vokü ab 20 Uhr, Veranstaltungsbeginn ca. 21 Uhr, ab 18Uhr gerne zum Schnippeln helfen kommen.

Veranstaltungen im April 2012

9.4.

Das Anarchistisches Infocafé findet heute nicht statt!

23.4.

Diskussionsveranstaltung „Internationale Solidarität und antimilitaristische Praxis“.

Nach einem kurzen Input vom Antikriegscafé soll die Frage diskutiert werden, wie praktische, antimilitaristische Solidarität mit Aufständen aussehen könnte. Wo können wir ansetzen und was sind unsere Forderungen? Achtet auf weitere Ankündigungen.

Vokü ab 20.00 Uhr, Veranstaltungsbeginn ca. 21.00 Uhr, ab 18.00 Uhr gerne zum Schnippeln helfen kommen.

26.3. Infoverantaltung zu homeless movement in Rio de Janeiro

two short movies about the homeless movement in Rio de Janeiro.
after the movies we have some time for disscussion, we will also provide informations about the movement and situation in general in Rio de Janeiro.

Vokü ab 20 Uhr, Veranstaltungsbeginn ca 21 Uhr, ab 18 Uhr gerne zum
Schnippeln helfen kommen

„justa causa“ – if housing ist a right, ocupying is a plight!
(documentary-rio de janeiro-30min-OmDU-2008)
short documentation from and about the „sem tetos“ (homeless-movement) in the center of rio de janeiro. people talk about daily live in the ocupations and the struggle against real estate especulation, marginalisation and the „Choque de Ordem“ (Operation shock and order)

„guerreiros urbanos“ – Urban Warrior
(documentary-rio de janeiro-6.36 min -OmDU-2010)
short movie, from our friend vladimir santa fe about the eviction of the sem teto colective „Guerreiro Urbano“, wich took place the 13.12.2010 in the center of rio de janeiro.


some information about “sem teto” movement in the center of rio de janeiro:

parts of the „sem-teto“ movement in rio de janeiro has carried out squatts (called “ocupações” in
brazil) in the central area of the city. “sem-teto” means, literally, “roofless”. this social movement, highly politicized, is composed by some sort of people, like unemployment ones, workers of the informal sector of economy (like ambulant sellers), ex-homeless.(that have once lived in the streets of the city) or people who can not pay rent for a house. these ocupações in the center of Rio de Janeiro are committed to self-management, based on the principle of solidarity and mutual aid.

the dwellers organize themselves through assemblies within an autonomous movement which is not associated with any form of parties or institution.
all decisions that affects or are related to each ocupação are made by their own assemblies, recognized like the only representative forum, called “collective”

by occupying abandoned buildings the movement questions the real-estate speculation. the latter leads to the absurd fact that while 270.000 houses are needed in the municipality of Rio de Janeiro, 250.000 places stay vacant without fulfilling any social function. the „Sem- teto“ movement believe that the urban reform is something that has to be done by people´s power (poder popular), knowing that the burgees capitalist state will not attend the demand of the impoverished workers. the processes of new ocupações like these self- managed ones is usually very organized.
they normally take several months of meetings with the families, discussing large topics like the urban conjuncture, the role of the state and his violence and the segregation of the poor. on the other hand, the internal self-management of the collective are also debated. Themes like the internal regiment (the norms of the ocupação), the activities that is expected to be developed in the new territory (self-managed economic alternatives, community kitchen, community kindergarten, etc.) and the name of the ocupação.
the sem teto movement in Rio de Janeiro show that a combination of direct action and the satisfaction of basic needs can provide the conditions necessary for the construction of a sustainable grassroots movement.
more infos in portuguese on: http://pelamoradia.wordpress.com/

Veranstaltungen im Februar 2012

13.2.
Anarchistisches Infocafé – Veranstaltung von der Initiative in Gedenken an Oury Jalloh e.V. und Vokü

Vokü ab 20 Uhr, Veranstaltungsbeginn ca 21Uhr, ab 18 Uhr gerne zum
Schnippeln helfen kommen

Mitglieder der Initiative in Gedenken an Oury Jalloh e.V. berichten über
die aktuellen Ereignisse vor Gericht und auf der Straße. Bis dahin wird
schon klar sein, ob das Gericht ein neues Brandgutachten zulässt oder
nicht. Und von dieser Entscheidung hängt auch der weitere Verlauf des
Prozesses ab.
Auch werden wir euch Videoausschnitte von der Demo am 7. Januar in
Dessau zeigen, auf denen die direkten und gewalttätigen
Repressionsmaßnahmen von Seiten der Polizei auf die Aktivist_innen zu
sehen sind. Diese sind jedoch kein Einzelfall, sondern nach dem Mord an
Oury Jalloh der direkte und aktuelle Beweis für die rassistischen
Maßnahmen gegen afrikansiche Aktivisten der Initiative, die nicht nur
psychisch, sondern nun auch körperlich zum Schweigen gebracht werden sollen.

27.2.
Anarchistisches Infocafé – Veranstaltung von der Kampagne „Leerstand belegen! Besetzen!“ und Vokü

Vokü ab 20 Uhr, Veranstaltungsbeginn ca 21Uhr, ab 18 Uhr gerne zum
Schnippeln helfen kommen

Einladung der Kampagne: „Leerstand belegen! Besetzen!“ Wir laden zu einer Veranstaltung ein, um das was wir in den letzten Wochen und Monaten im Rahmen der Kampagne vorbereitet wurde und was auch schon an Aktionen passiert ist vorzustellen und zu diskutieren. Die heiße Phase der Aktionstage soll mit dem 19.4. beginnen. Was vorher und während der Tage noch an Organisation, Infoarbeit, Mobilisierung, Veranstaltungen und Vollversammlungen laufen soll, soll hier nochmal gemeinsam überlegt und geplant werden. Einzelpersonen, Gruppen, Kiezinis und Hausgemeinschaften: es gibt viel zu tun, wir sind erst am Anfang.

alle Veranstaltungen wie immer im NewYorck im Bethanien am Mariannenplatz

Veranstaltungen im Januar 2012

9.1. 20Uhr NewYorck im Bethanien

Film und Vokü: „Born in Flames“

Lizzie Bordens BORN IN FLAMES spielt in der Zukunft – zehn Jahre nach einer sozialistischen Revolution in Amerika. Auch in diesem alternativen Amerika hat sich für Frauen nichts geändert: Unterdrückung, alltägliche Diskriminierung, sexuelle Übergriffe, Doppelbelastung – den Frauen reicht es. Sie verbünden sich quer zu sozialen, ethnischen, kulturellen oder sexuellen Identitäten und nehmen den Kampf auf…
Der Film stellt die Frage, ob die Unterdrückung der Frauen jemals, in einem irgendwie gearteten sozialen System, ein Ende finden wird. Die Antwort ist eindeutig: die Frauen greifen zu den Waffen…

Vokü ab 20Uhr, Veranstaltungsbeginn ca. 21Uhr, ab 18Uhr gerne zum Schnippeln helfen kommen

23.1. 20Uhr NewYorck im Bethanien

Veranstaltung und Vokü:

Infoveranstaltung zu „International Urban Operations Conference” vom 31.01-02.02.2012 in Berlin, bei der ein internationaler Austausch zur Aufstandsbekämpfung in Städten stattfinden soll und dem eine Woche später stattfindenden „Europäischen Polizeikongress“ und Aktivitäten dagegen…
mehr Infos unter http://polizeikongress2012.blogsport.de/

Vokü ab 20Uhr, Veranstaltungsbeginn ca. 21Uhr, ab 18Uhr gerne zum Schnippeln helfen kommen

Veranstaltung am 12.12. „Umkämpfte (T)Räume – Libertäres Varieté in Kreuzberg“

Nachdem am 28.11. kein Anarchistisches Infocafe stattfinden wird, weil wir nicht so sicher sind, ob da nicht noch alle im Wendland sind, weil der Kastor immernoch blockiert wird, gibt es am 12.12. folgende Veranstaltung:

„Umkämpfte (T)Räume – Libertäres Varieté in Kreuzberg“

Am 12. Mai 2012 wollen wir, eine kleine Gruppe libertärer Varieté-Liebhaber_innen, ein Varieté, umsonst und draußen, unter dem Motto „Umkämpfte (T)räume“ veranstalten. Dieses soll direkt vor dem Südflügel des Bethaniens, also vor der NewYorck59 am Mariannenplatz in Kreuzberg, stattfinden!

Also alle, die Akrobatik, Musik, Tanz, (Impro-)Theater, Clownerie, Poetry-Slam, Breakdance, Zauberei, Jonglage undsoweiter undsofort machen und entweder bereits eine Nummer haben, die zum Motto unseres Varietés passt, oder bereit sind, eine solche zu entwickeln oder darauf auszurichten, sind ganz herzlich eingeladen mitzumachen. Am Ende sollen die einzelnen Nummern über einen gemeinsamen roten Faden entsprechend des Mottos miteinander verwebt sein.

Das Motto „Umkämpfte (T)Räume“ umfasst für uns den gesamten Spannungsbogen von konkreten Kämpfen um Räume, wie es beispielsweise in der Berliner Mietenbewegung, beim Kampf gegen das Landgrabbing in Afrika, den Aufständen im Mittelmeerraum oder bei Landbesetzungen in Lateinamerika der Fall ist, bis hin zu Räumen im metaphorischen Sinn, als Feld der Auseinandersetzung um Diskurse, Träume und Utopien.

Am Montag, 12. Dezember 2011, wird es ein erstes gemeinsames Treffen geben um eine gemeinsame Vorstellung von Programm und Rahmen zu entwickeln. Solltet ihr zu dem Tag keine Zeit haben, könnt ihr euch gerne jederzeit per E-Mail an uns wenden (libertaeres_variete@riseup.net).

wie immer Vokü ab 20Uhr, Veranstaltungsbeginn ca. 21Uhr, ab 18Uhr gerne zum Schnippeln helfen kommen

am 26.12. wird das Anarchistische Infocafe auch nicht stattfinden

14.11. Infoverantaltung zur Situation in Honduras

Der Militärputch in Honduras und die Kriminalisierung der landlosen Bäuer_innen

Zwei Jahre nach dem Militätputch in Honduras und der internationalen Anerkennung der Regierung von Porfirio Lobo Sosa (in einem Wahlprozess gewählt, der durch die Militarisierung des Landes und die Verletzung der Menschenrechte charakterisiert war), wird die Farce der „Regierung der Einheit und Versöhnung“ deutlich. Ein klares Beispiel dafür sind die 45 Bauernfamilien, die heute Gerechtigkeit fordern, für die mehr als 50 Bäuer_Innen, die seit dem Putsch von Auftragsmördern und dem Militär umgebracht wurden.

wie immer mit Vokü ab 20 Uhr, Veranstaltung ab ca. 21Uhr und ab 18Uhr gerne zum schnippeln helfen kommen….
im NewYorck59 im Bethanien

Reihe „… ohne kaputt zu gehen“: *neuer* Termin

Nachdem die Veranstaltungsreihe „Politisch aktiv ohne kaputt zu gehen“ letzten Montag erfolgreich (Dokumentation wird folgen!) angelaufen ist, können wir nun einen neuen, zusätzlichen Termin in der Reihe ankündigen:

Out Of Action hat sich bereit erklärt, am 4.6., 16-19 Uhr einen Workshop zum Thema „Stress- und burn out Prophylaxe für politische Aktivist_innen“ anzubieten. Wir freuen uns, dass dieses für die Reihe sehr wichtige Thema nun doch noch behandelt wird. Danke schon jetzt an Out of Action!

Stress ist nicht nur Mitverursacher vieler Erkrankungen, sondern wirkt sich auch in unserem Denken und Handeln aus: Menschen unter chronischer Belastung verhalten sich oft gesundheitsschädigend, kriegen oft große Schwierigkeiten in der zwischenmenschlichen Kommunikation und es bleibt auch nicht die Arbeit, das politische Handeln oder gar das Verhalten in Gruppen davon unberührt.
In dem Workshop geht es u.a. darum, die Stressbedingungen zu erforschen und individuelle und Gruppen-Stressbewältigungsstrategien zu finden. Aber wir wollen uns auch die systembedingten Stressfaktoren anschauen und wie sie veränderbar sind, z.B. wie ist die Eigenwahrnehmung und wie ist die Fremdwahrnehmung, wie ist es möglich, sich innerhalb der Gruppen zu sensibilisieren und zwar auf eine Weise, die der/die Einzelne auch annehmen kann.
Out of Action ist eine Gruppe, die zu den psychischen Folgen von Repression und Gewalt arbeitet. Sie informieren über das Thema Traumatisierung im Kontext von linkem politischen Widerstand, bieten emotionale erste Hilfe an und kämpfen für einen solidarischen Umgang miteinander.

Veranstaltungsreihe „Politisch aktiv ohne kaputt zu gehen“

Game Over?
… lieber nicht!
Zusammen Auswege entwickeln …

Mit der folgenden Veranstaltungsreihe (in Kooperation mit der Anarchistischen Föderation Berlin) möchten wir uns Werkzeuge und praktische Ideen erarbeiten, um Burn-Out, Frustration und Überarbeitung zu vermeiden und mit Mut, Spaß und Wirksamkeit politisch aktiv zu sein – ohne kaputt zu gehen.

Flyer PAOK_klein

„Kaputt gehen“ bedeutet für uns nicht (nur) die Niederlage im Straßenkampf gegen Nazis oder Repressionsorgane. Zu „kaputt“ zu sein, um weiter effektiv politisch tätig sein zu können, kann leider durch sehr viele Faktoren ausgelöst werden. Das kann Überarbeitung und Polit-Burn-Out sein, das Gefühl von Sinnlosigkeit und Vergeblichkeit aller Bemühungen oder das starke Eingebundensein in Job und andere Alltags-Orga-Dinge. Auch der Blick auf die sich auftuenden Gräben zwischen Anspruch oder Utopie und Wirklichkeit können den Eindruck vermitteln, aufgeben zu müssen. Es gibt viele weitere Umstände, die die Polit-Aktivität erschweren und, wenn sie gehäuft oder über Jahre hinweg angesammelt auftreten, dazu führen können, dass mensch nicht mehr weiter machen kann oder will. Dazu gehören beispielsweise informelle Hierarchien, Kommunikationsprobleme, problematischer Umgang mit Konflikten, Entscheidungsprozesse, die den eigenen Ansprüchen nicht genügen, sowie die mangelnde Unterstützung des Politumfelds beim Umgang mit Kindern. „Kaputt gehen“ können wir auch, indem wir uns in Sackgassen verrennen. So können wir uns an einem Thema festbeißen, das keine Resonanz mehr erfährt, im Spezialist_innentum den Kontakt zu Interessierten verlieren, als Gruppe zerbrechen, keine Unterstützung für unsere Themen finden, oder durch das Nicht-Reflektieren der eigenen Privilegien immer wieder in monokulturartiges Denken der weißen Mittelschicht verfallen. (mehr…)

Veranstaltung am 25.4.2011

„Der Anarchismus in der Tschechischen Republik heute“ – Veranstaltung und Vokü. Ein Mitglied der Anarchistischen Föderation Tschechiens (CSAF) ist zu Besuch und informiert über die aktuelle Situation des Anarchismus in seinem Land. Englisch mit Übersetzung. Wie immer mit veganer Vokü und Bar. Zum Mitschnippeln ab 18.00 Uhr, Essen ab ca. 20.00 Uhr. Die Infoveranstaltung fängt um ca. 21.00 Uhr an.